merah.de

Christa Ritter's Blog

13. Juli 2015
von Christa Ritter
Keine Kommentare

STYX – No. 11 meine Landing Page

Stefan saved my STYX-reportage. Er hat mit mir diese Website oder Landing Page für mein Buch gebaut. Es hat nicht nur Spaß gemacht, sondern sieht auch noch schön aus. Finde ich. Da gibts zwei erste Buch-Besprechungen (das Feuilleton ignoriert bisher die E-Books) und erste Kommentare und sogar auch eine Leseprobe. Wer noch nicht so richtig weiß, ob er „STYX die Reise beginnt“ downloaden soll, kann sich hier ein wenig einlesen.

http://merah.de/styx-ebook/

 

Frauenpower ibei der Kumbh Mela in Indien

Frauenpower ibei der Kumbh Mela in Indien

18. Juni 2015
von Christa Ritter
Keine Kommentare

Rainer wird 75

Hier das Geburtstags-Ständchen der SZ vom 16. Juni (weils so gut gelungen ist, poste ich es hier einfach mal):

Provokateur, Lachnummer und eigentlich, auf seine Art, ein Typ wie Nitroglyzerin. Der Schwabinger Revolutionär Rainer Langhans wird an diesem Freitag 75.

Von Hilmar Klute

Rainer Langhans fährt auf dem Rad durch die mit Klinikhäusern vollgestellte Pettenkoferstraße in München – seine Garderobe: weiße Hose, weiße Jacke, weißes Hemd, weiße Schuhe und dazu der mit diesem Lockenwahnsinn ausgestattete Kopf, die halbrunde Brille, der zarte weiße Bart – so stellen sich vegane Christen den lieben Gott vor. Der einzigartige Rainer-Langhans-Look, nein, nicht sofort hingehen und die Hand schütteln. Erst mal zuschauen, wie der Mann sein Ziel nimmt, das Fahrrad sorgsam abschließt und die Plastiktüte mit den Biofrüchten aus dem Gepäckträgerkorb holt, bevor er ins Café Max Pett geht. Weiterlesen →

15. Juni 2015
von Christa Ritter
Keine Kommentare

STYX No. 10 – eine Stufe weiter

B. Kengne „Deva“ schreibt:

Diese scheinbar sehr persönliche Reise erweist sich als eine Reise, die wir alle machen sollten…Es geht um die elementaren Dinge, die unser Leben ausmachen.
Esoterisch…vielleicht…doch auf jeden Fall eine Stufe weiter in unser Unterbewusstsein.

In diesem Dorf riss unser Keilriemen

In diesem Dorf riss unser Keilriemen

Gleichzeitig sehr menschliche Beziehungsprobleme, die man diesen Frauen gar nicht zutraut und die uns zeigen, dass wir doch alle mit den gleichen Problemen kämpfen.

27. Mai 2015
von Christa Ritter
Keine Kommentare

STYX No. 9 – Der mutige Weg

Sybille schreibt zu meinem E-Book: Bin jetzt bei ca. der Hälfte angekommen. Ihren Reisebericht erlebe ich als erfrischend-ich liebe Indien. Und Sie schreiben so schön lebendig.

Kali Durga ist Schöpferin und Vernichterin

Kali Durga ist Schöpferin und Vernichterin

Die Auseinandersetzungen auf der Beziehungsebene habe ich erst gelesen, überspringe sie jetzt meist oder lese quer, da mir als Therapeutin solche Streits nicht neu sind. Na ja, wir sind alle bei unseren Auseinandersetzungen nicht so kreativ, weil mit unseren alten Wunden und Begrenzungen konfrontiert. Aber ich schätze Ihre Ehrlichkeit, Offenheit, auch was die Schattenseiten angeht! Und die Bereitschaft, Pionier zu sein darin, sowie auch mit neuen Lebens-Modellen  zu experimentieren und damit „öffentlich“ zu werden. Das finde ich sehr mutig!

Liebe Grüße und alles Gute auf Ihrem mutigen Weg!

Jutta, Rainer und Brigitte beim Frühstück in Varkala

Jutta, Rainer und Brigitte beim Frühstück in Varkala

Vita hat auf FB geschrieben:

An dieser Stelle, mit der schrecklichen Giftigkeit des hinreißenden Goldregens, muß ich gerade mal den Werbeblock einschalten, für Christa Ritters tolles Buch „Styx“, das ich mit Lust und Genuß (und auch mit Verblüffung über und Neugier auf die inneren Mechanismen des berüchtigten Harems…) gelesen habe.
Also, Leute! ‚Lesebefehl!
So faszinierende Reisebücher gibt es selten.
(Und Gruß an den one and only Alexander Wallasch, wenn das mal jemand weitersagen möchte.)
http://www.theeuropean.de/alexander-wallasch/9995-rezension-von-christa-ritters-e-book-styx“

Katrin Nord schreibt auf FB:

Und ich überlege noch rum, wie ich mein Leseerlebnis gut in Worte verpacken kann für eine amazon-Kritik. Ich lese viel und intensiv, aber nie zuvor hat ein Buch so intensive Nachtträume bei mir ausgelöst wie Styx. Beim Lesen des Buches habe ich meine eigene Welt anders erlebt (wach) und anders geträumt (im Schlaf).

22. Mai 2015
von Christa Ritter
Keine Kommentare

STYX No. 8 – Schön, gewaltig, wunderbar

…. einfach ein Muss Mann/Frau haben
Kommentar zu STYX von Stefan B. (auf Amazon)
Wirklichkeit einzigartig dargestellt mit tollen Aufnahmen.
Momente, die fesseln aber auch nachdenklich stimmen.
Man ist förmlich mit dabei.
Jutta und Rainer am Ganges in Rishikesh

Jutta und Rainer am Ganges in Rishikesh

Kann sagen, die Reise beginnt normal bei der Geburt und dieses Werk nimmt einen mit auf einen Teil einer sehr interressanten Reise von ganz wunderbaren Menschen.

Ich liebe dieses Erschaffen von konservierten Momenten.

Es lohnt sich absolut die Bilder Edition zu wählen.

12. Mai 2015
von Christa Ritter
Keine Kommentare

Styx No. 7 Indien, oh Gott. Nie!

Kommentar auf Amazon von Guenter K.:

Exotischer Psychotrip
Hat mich tatsächlich an 68 ff. erinnert, einmal wegen der Idealisierung Indiens (einschließlich der Enttäuschungen), zum anderen wegen des ungebremsten Psychotrips. Dass letzterer vor exotischer Kulisse stattfindet, das erhöht die (unfreiwillige) Komik.

Stefan Brenner kommentiert auf Amazon:

Wundervoll, einfach schön
Ich habe dieses ebook gerade geladen, noch nicht gelesen und spüre jetzt schon so stark das es wunderbar sein wird.
Habe den Film gesehen und bin begeistert von der Autorin Christa Ritter obwohl ich weder Sie noch ihre Arbeiten kenne.

Frauen vergaßen ihre andere Seite: Lilith

Frauen vergaßen ihre andere Seite: Lilith

8. Mai 2015
von Christa Ritter
1 Kommentar

Styx No. 7 : Ein höllisches Paradies, brutale Ego-Kriege und extrem viel Mut

Mareile schreibt auf Amazon diesen Kommentar:

„Sterben lernen“ als Weg zur Selbsterkenntnis, Geistwerdung. Für Jutta Winkelmann ist dieses Credo, das sich die Suchergemeinschaft bestehend aus Jutta Winklemann, Christa Ritter, Brigitte Streubel, Gisela Getty und Rainer Langhans bereits vor Jahrzehnten auf die Fahnen geschrieben hat, wortwörtlicher zu nehmen, als ihr vermutlich lieb ist. Denn Jutta Winkelmann hat Krebs und voraussichtlich wird sie das Materielle, ihren Körper, bald tatsächlich voll und ganz loslassen und überwinden müssen, sprich sterben. Die Reise nach Indien, die ihre „Schwester“ Christa Ritter in diesem Buch als Betrachterin von außen skizziert, wird mutmaßlich die letzte ihres Lebens gewesen sein. Anderen Suchern durch die Film-Doku „Good luck finding yourself“ und dieses Buch von Christa Ritter die Möglichkeit zu geben, an diesem höchst intimen Prozess teilhaben zu können, das erfordert viel Mut und verlangt Respekt ab. Sicher wäre das nicht Jedermanns Sache und es wäre eine Diskussion wert, ob dies (auch mit Blick auf das autobiografische Buch der „Getty-Twins“ und der immer wiederkehrenden Vermarktung der eigenen Lebensgeschichte) nicht ein Hinweis auf eine zu starke (Anerkennungs-)Suche im Außen sein könnte.

Rainer im Goldenen Tempel von Amritsar

Rainer im Goldenen Tempel von Amritsar

Doch die Münchener Kommune lebt eben nach ihrer Überzeugung „das Private ist politisch“. Dafür Hut ab und die besten Wünsche für Jutta Winkelmann, die nicht „nur“ seelische, sondern sicher auch viele körperliche Schmerzen auf dieser Reise erduldelt hat.

Jutta und Rainer genießen die Küche Kerala's mit ihren frischen Gemüsen und dem Obst

Jutta und Rainer genießen die Küche Kerala’s mit ihren frischen Gemüsen und dem Obst

Zum Buch und zur Autorin: Auch der Mut von Autorin, Bloggerin, Filmemacherin und Grimme-Preisträgerin Christa Ritter ist wie gewohnt schlichtweg enorm. In kompromissloser Offenheit und schonungsloser Härte geht sie nicht nur mit den Egos und Schmerzkörpern der Mitreisenden, sondern vor allem mit ihren eigenen „Höllenhunden“ ins Gericht, gewinnt neue Erkenntnisse, teilt diese dem Leser verständlich und in einer ganz eigenen Art von Poetik und Symbolik mit. Inspirierend. Erstaunlich ist auch, wie Christa Ritter es hinbekommen hat, die vielen, teilweise recht langen, (Streit-)Gespräche derart exakt und detailliert aufzuzeichnen. Lief ein Tonband? Reine Gedächtnisleistung? Wahnsinn … Es muss ewig gedauert haben, diese Gespräche abzutippen – und das nach derart intensiven und anstrengenden Reisetagen. Die vielen Fotos haben das Buch zudem auch zu einem kleinen Reisebricht und mir Lust darauf gemacht, das höllische Paradies Indien einmal selbst zu erkunden.
Adlerartiger Götterbote: Garuda

Adlerartiger Götterbote: Garuda

Ich bin nicht in allem einer Meinung mit der Suchergemeinschaft. Etwa bin ich persönlich der Überzeugung, dass es jedes menschliche Wesen nur krank und zu einem seelischen Wrack machen kann, sich den Partner mit anderen Personen teilen zu müssen. Folter. Meiner Ansicht und Erfahrung nach hat „die freie Liebe“ oder „das Versuchen mit mehreren Partnern“ auch nicht das Geringste mit dem spirituellen Weg zu tun. Ganz im Gegenteil. Doch das sind persönliche Ansichten, die man zur Diskussion stellen könnte, die aber nichts mit dem Buch als solches zu tun haben. Das ist durch und durch top! Für mich (31) sind Jutta Winkelmann, Christa Ritter, Brigitte Streubel und Gisela Getty starke, tolle, bewundernswerte Frauen und ich hoffe, dass ich eines Tages im Alter von 70 Jahren gesitig noch genau so flexibel, beweglich, idealistisch, mutig und hellwach sein werde wie sie.

3. Mai 2015
von Christa Ritter
Keine Kommentare

Styx No. 6 – Katharsis in Indien

Ein Leser mit dem Abkürzler E.K. kommentiert auf Amazon:

Dieses Buch gibt einen interessanten Einblick in die Denk- und Gefühlswelt einer Gruppe von Alt-68ern. Es sind damit nicht jene einstigen Kommunisten und Streetfighter gemeint, die später durch die Institutionen wanderten, Posten in Medien und Politik besetzten, und heute mit Ehrendoktorwürde, sattem Bankkonto und dem Rotweinglas in der Hand selbstgerecht von den eigenen Jugendsünden berichten. In STYX ist vom sanfteren Part der 68er die Rede, von jenen einstigen Hippies, die die späten 60er Jahre als Erlösung empfanden, sogar als die fast schon religiöse Ausschüttung eines Geistes der Liebe. Das Buch handelt dabei vom Altwerden dieser einstmals bewegten Jugend, von den offenbar lebenslangen Problemen, sich in der gesellschaftlichen Realität zurechtzufinden. Christa Ritter beschreibt diese ungelösten Prozesse mit einer Ernsthaftigkeit, einem Hadern am eigenen Selbst, einer Verzweiflung am Leben, die später Geborenen womöglich fremd erscheinen dürfte: „Denn alles muss raus! Motto: Bei uns werden keine Zärtlichkeiten ausgetauscht, sondern Grobheiten. Denn wenn eine Frau ins Himmelreich will, muss auch sie durch die Hölle gehen. Sterben lernen der Liebe wegen. Oder so.“

Jutta und Rainer in Delhi

Jutta und Rainer in Delhi

Konkret handelt das Buch von einer Indien-Reise des Alt-68ers Rainer Langhans mit mehreren Frauen seines „Harems“ im Jahr 2013. Eine der Frauen ist an Krebs erkrankt, und so soll die Reise einer spirituellen Selbstvergewisserung angesichts des nahenden Todes dienen: „Rainer schien jedenfalls zu wissen, dass Selbsterkenntnis die Liebe bedeutet, die immer in dir anfangen muss, bevor du einen anderen Menschen lieben kannst.“ Doch die Reise durch viele Teile des indischen Subkontinents läuft keinesfalls immer friedlich und harmonisch ab. Es gibt Streit, es wird aufgejault, von Angst und der Sehnsucht nach Liebe erzählt. Es geht ums eigene Erwachsenwerden und seelische Höllenfahrten, die scheinbar als Katharsis dienen sollen. Rainer Langhans hält manche verbale Wurst hin, und sofort scheinen Pawlowsche Reflexe bei seinen Frauen einzusetzen. Offenbar ist man über die gemeinsamen Jahrzehnte gut eingespielt.
Man kann diese emotionalen Befindlichkeiten berührend oder befremdend finden. Auch muss man keinesfalls alle in dem Buch getätigten Stellungnahmen zur deutschen Geschichte oder zur Politik teilen, etwa die arg romantische Vorstellung, unser Land würde sich seit 1968 „zu einer einzigen Großfamilie“ entwickeln, wo doch in Wirklichkeit eher Vereinzelungs- und Vermassungstendenzen (was kein Widerspruch ist, sondern einander bedingt) wahrnehmbar sind. Dennoch ist STYX anregend geschrieben, kann emotional ansprechen und ist vor allem ein sehr interessantes Zeitzeugnis mit manch nachdenkenswerten Äußerungen.

1. Mai 2015
von Christa Ritter
Keine Kommentare

STYX – No. 5 Wie kannst du nur!?

Brigitte in STYX: Wieso bist du nicht zu mir gekommen?
Rainer: Ich warte eure Rasereien erstmal ab, denn ein vernünftiges Gespräch ist dann eh nicht möglich.
Ich: Wie kannst du morgens mit mir ins Bett steigen, keinen Ton sagen, dass du nämlich längst in Kovalam den nächsten Schritt Richtung Sex, ach so, du nennst es ja Zärtlichkeit, gemacht hast und mich dazu noch fragen, wie ich diese Annäherung sehen würde. Wieso muss Jutta in diesen sechs Wochen Indien alles hinterher geschmissen bekommen?

IMG_1624

25. April 2015
von Christa Ritter
Keine Kommentare

STYX No. 4 – Schonungslos, schreibt Adrian

Es kommt vielschichtig daher, Christa Ritters Buch „Styx“.
Da ist zum einen der Einblick in die für viele schon eine Ewigkeit zurückliegende, skurril anmutende Welt der 68er, inklusive teils verstörender Gruppentherapie.
Für meinen Geschmack am Anfang etwas zu rasant erzählt. Gern hätte ich mehr darüber erfahren wie aus der Autorin das wurde was sie heute ist.
Dann die Reise mit der krebskranken Jutta Winkelmann, eine Beschäftigung mit dem Tod und Spiritualität, die auch Menschen, die das eine verdrängen oder mit dem anderen nichts anfangen können, nicht unbeteiligt lässt.

Cover meines E-Books auf Amazon & Co.

Cover meines E-Books auf Amazon & Co.

Aber auch eine wunderbare Schilderung eines der widersprüchlichsten Länder der Welt, Indien.
Und da ist die Autorin selbst, die uneitel und ohne falsche Scham ihr Innerstes immer wieder nach außen kehrt.
Der Konflikt der Frauen um Rainer Langhans, schonungslos ausgebreitet, in Dialogen erzählt.
Eine Offenlegung von Gefühlszuständen, die erst mal irritiert.
Sie wird einem nicht leicht gemacht, die Lektüre, nichts geschenkt.
Manch‘Gesagtes kann man nicht nachvollziehen. Hinterlässt einen ratlos.

Das bin ich beim Abendessen, unten das Meer, Brigitte fotografiert

Das bin ich beim Abendessen, unten das Meer, Brigitte fotografiert

Will man das lesen? Will man einen todkranken Menschen auf seiner vielleicht wichtigsten Reise begleiten? Will man, virtuell zwar, den Styx überqueren?
Das muss wohl jeder für sich herausfinden. Ein Einlassen darauf lohnt sich aber.
Und noch etwas: Man muss den großartigen Doku-Film „Good Luck FindingYourself“, der auf der Reise entstanden ist, nicht gesehen haben um das Buch „Styx“ zu verstehen. Aber Buch und Film ergänzen sich auf ideale Weise, wiewohl Christa Ritter es schafft, wunderbare aber zugleich auch verstörende Bilder im Kopf zu schaffen.

München, Februar 2015
Andreas Weinek

Zur Werkzeugleiste springen