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Christa Ritter's Blog

Wir leben die Alternative und merken es noch nicht

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Meine Zahnärztin heute: „Auch nach den #Wahlen, keine #Perspektive. In Deutschland, auf der ganzen Welt, geht nichts weiter. Alle verkrümeln sich oder schlagen um sich.“ Ich: „Wir sind schon auf einem Weg in die Zukunft, aber es ist uns nicht bewusst.“ Ich dachte dabei: Seit 40 Jahren übe ich mit dem #Harem, aus unserem #Besitzgefängnis rauszufinden. Lange Zeit, aber trotz allem, es gab nichts Besseres. Die Zahnärztin, als hätte sie meinen Gedanken gelesen: „Es ist verrückt. Eigentlich sind wir alle schon woanders, aber es reicht nicht.“ Ich nicke. Unruhe, everywhere. So lauten die meisten Gespräche unter uns? Ängstlich. Wir wissen eben, so geht’s nicht weiter, diese Selbstzufriedenheit und wir ahnen sogar, dass die #Alternative schon hinter der Ecke lauert. Nicht die #AfD.

Draußen, die sichtbaren Turbulenzen immer noch weit weg: Eine #Naturkatastrophe jagt dort die nächste. Aber die Einschläge werden näher kommen, die #Flüchtenden sind ja schon da.

Gestern spät nachts las ich einen spirituellen Text: „Unsere Welt ist düster und voller Gewalt. Aber die Menschheit entwickelt sich. Schritt um Schritt.“ Bisher hat sie sich nie aus Krieg und Gewalt befreien können, auch die Aufklärung ist am Ende. Alles Alte, das Vertraute stimmt nicht mehr, hat Schimmel angesetzt und disruptiert. Irgendwann wird das #GoldeneZeitalter anbrechen, heißt es im heiligen Buch weiter. Ich habe ja auch noch dieses kleine Buch mit #RainerLanghans gemacht. #soistsheißt es und ihr könnt es auf #Amazon bestellen. Ist wirklich aufschlussreich, plötzlich siehst du darin dein #Navi, wie alles gelaufen ist. Voll bisher verborgenem Optimismus, weil in Wirklichkeit der lange Weg einer positiven Erfahrung. Vieles davon kann ich übertragen, du vielleicht auch, wir alle. Rainer hat für sich (und für mich usw.) zunächst das Rätsel 68 gelöst, das viele von uns noch immer drückt. Für einen kurzen Moment verkündeten die #Beatles: All you need is Love. Und in Berlin tanzte die Kommune I auf dem Ku-Damm: Lächeln. Gleich danach: Alles wieder trüb, schwarz die Nacht. Während in Kalifornien ein paar kluge Leute langsam ein #Tool entwickelten: das #Internet. Seit 20 Jahren üben damit all wir kriegerischen Menschen, wir hasserfüllte Bürger, die globale #Kommunikation. Die bedeutet: Endlich wird der Giftschrank aufgestoßen. Öffentlich: Das Private ist politisch. Es stinkt gewaltig! Im Netz gibt’s somit erstmal wenig Lover, mehr #Hater. „Wir sollten anständig sein,“ fordert ein Autor auf der Buchmesse und rümpft die Nase. Oder diese Einigkeit aller Liberaler: Dieser Kindskopf, dieser Idiot #Trump. Überall Reibereien, das Abschlachten der alten Welt, ist zur #Disruption im Netz freigegeben. Veröffentlichung heilt? Da willst du lieber nicht hinschauen? Auch mich reißt oft die Wut vom Stuhl. So brutal ist der Mensch? Bin ich? Rainer beschreibt in seinem kleinen Buch #soists, einem Stream of Consciousness, wie er langsam, Schritt um Schritt, mit Hilfe eines Lehrers aus der Hölle raus kraxelt: „Mir geht es immer besser“. Er sagt daher: Es gibt ein Licht, wir sehen es nur noch nicht. Now more than ever, heißt es eben in der Mail von TEDx als Motto für realistische Ideen. Als wüssten auch diese Veranstalter: Die galoppierende Verrohung ist die Krake in uns, die vom Tool Internet gebändigt wird. Hasserfüllte Bürger, rüpelige Politiker und dahinter geht die Sonne auf? „Erste Schritte in die Liebe,“ sagt Rainer. Aufklärung 2.0

Ein Kommentar

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